20 Jahre NEAT-Abstimmung: Alt Bundesrat Adolf Ogi auf der NEAT-Baustelle in Erstfeld

Heute am 27. September 2012 jährte sich zum 20. Mal das Datum der Volksabstimmung zu den Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT). Anlässlich dieses Jubiläums besuchte alt Bundesrat Adolf Ogi mit ehemaligen Weggefährten die NEAT-Baustellen des Gotthard-Basistunnels in Erstfeld und Amsteg.

Im Infocenter Erstfeld zeigte Toni Eder, Vizedirektor des Bundesamtes für Verkehr, nochmals die Geschichte auf, wie es zu dieser NEAT-Abstimmung gekommen ist. Er warf aber auch einen Blick in die nahe Zukunft der Schweizerischen Verkehrspolitik mit der Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI).  Werner Marti, Verwaltungsratspräsident der AlpTransit Gotthard AG, informierte die Besucher über die laufenden Arbeiten am längsten Eisenbahntunnel der Welt. Anschliessend fuhren alt Bundesrat Adolf Ogi und seine ehemaligen Mitstreiter vom NEAT’92-Team in den Zugangstollen Amsteg und besichtigten vor Ort die aktuellen Arbeiten beim Einbau der bahntechnischen Anlagen in den Gotthard-Basistunnel.

In der Abstimmung vom 27. September 1992 wurde der NEAT-Beschluss mit den Basistunnels am Gotthard und am Lötschberg mit 63,6 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Mit diesem deutlichen Ja zur NEAT schuf das Schweizer Stimmvolk einen neuen Grundpfeiler für die Schweizerische Verkehrspolitik. Mit der NEAT leistet die Schweiz einen Beitrag an eine umweltfreundliche Bewältigung des wachsenden Nord-Süd-Verkehrs in Europa und findet den Anschluss ans moderne europäische Hochgeschwindigkeitsnetz. Durch den Lötschberg-Basistunnel rollt der Verkehr bereits seit 2007. Der Gotthard-Basistunnel geht Ende 2016 in Betrieb.

Anton Schaller, Adolf Ogi und Norbert Hochreutener im Gespräch.

Anton Schaller, Adolf Ogi und Norbert Hochreutener im Gespräch.

Das NEAT Team '92 mit Alt-Bundesrat Adolf Ogi.

Das NEAT Team '92 mit Alt-Bundesrat Adolf Ogi.