28 Prozent des Gotthard-Basistunnels ausgebrochen

Auf den Baustellen des Gotthard-Basistunnels haben sich die Mineure im Monat März 3067 Meter durch den Fels gearbeitet. Damit sind insgesamt 28 Prozent des längsten Eisenbahntunnels der Welt ausgebrochen.

Auf den Tunnelbaustellen der AlpTransit Gotthard AG in Amsteg, Sedrun, Faido und Bodio/Pollegio kommen die Arbeiten gut voran. Im vergangenen Monat wurden 3067 Meter Tunnelröhren, Querschläge und Verbindungsstollen ausgebrochen. Diese Vortriebsleistung wurde erzielt, obwohl sich eine der vier Tunnelbohrmaschinen südlich von Amsteg in der geologisch schwierigen Intschizone befindet.

Der im Monat März 2004 ausgebrochene Fels hat ein Gewicht von rund 563`000 Tonnen. Das ergäbe einen Zug mit 10`134 Wagen von insgesamt 129 Kilometern Länge. Die gesamte Ausbruchmenge aus dem Gotthard-Basistunnel mit 153,397 Kilometern Tunnelröhren, Schächten und Stollen wird rund 27 Millionen Tonnen betragen. Dies entspricht dem Volumen von fünf Cheopspyramiden.

Auf den Baustellen der AlpTransit Gotthard AG arbeiten zurzeit 1550 Menschen aus dreizehn Nationen. Die Mehrheit der Mineure stammt aus Österreich, Deutschland und Italien. Wenn Mitte 2004 mit den Arbeiten am fünften und letzten Bauabschnitt zwischen Erstfeld und Amsteg begonnen wird, werden noch einmal zusätzlich rund 500 Bauarbeiter eingesetzt.