AlpTransit Baustelle Amsteg: Maschinelle Vortriebsarbeiten vorläufig eingestellt

Die beiden Tunnelbohrmaschinen (TBM) in der Ost- und in der Weströhre des Bauabschnittes Amsteg - Sedrun des Gotthard-Basistunnels haben in den vergangenen Wochen durchschnittliche Tagesleistungen von rund 20 Meter, an Spitzentagen von über 30 Meter erreicht. Insgesamt wurden im Monat Oktober in beiden Röhren über 1300 Meter ausgebrochen.

Diese überdurchschnittlichen Leistungen haben nun aber dazu geführt, dass im Bereich der beiden TBM die Staubbelastung (MAK-Wert für Quarzstaub von max. 0,15 mg pro Kubikmeter) und die klimatischen Bedingungen (Trockentemperatur maximal 28°), überschritten wurden. Anlässlich einer gemeinsamen Sitzung am 2. November 2004 zwischen der AlpTransit Gotthard AG, der Arbeitsgemeinschaft Amsteg Los 252 Gotthard-Basistunnel Nord (AGN) und der Suva wurde beschlossen, den maschinellen Vortrieb in beiden Röhren einzustellen. Die übrigen Arbeiten unter Tag und auf der Baustelle sind von dieser Massnahme nicht betroffen.

Die AGN arbeitet zurzeit mit Hochdruck daran, alle nötigen Massnahmen in die Wege zu leiten, damit die zulässigen Werte so schnell wie möglich wieder erreicht werden können und somit eine gesundheitliche Gefährdung der Mineure ausgeschlossen werden kann. Bis zu diesem Zeitpunkt ruht der maschinelle Tunnelvortrieb.