Ceneri-Basistunnel: Massnahmen zum Schutz der Mineure

Auf der AlpTransit-Baustelle in Sigirino wurde beim Vortrieb des Ceneri-Basistunnels sowohl in Richtung Nord als auch Richtung Süd Amphibolitgestein angetroffen. Bei Vortrieb in Amphibolit kann eine Gefährdung durch Asbestfasern nicht ausgeschlossen werden. In Absprache mit der Schweizerischen Unfallversicherung Suva wurden deshalb Massnahmen zum Schutze der Mineure eingeleitet.

Während des Ausbruchs in Amphibolit ist es möglich, dass durch die Vortriebsarbeiten geringe Mengen Asbestfasern freigesetzt werden können. Falls diese in die Lunge gelangen, können sie gesundheitliche Schäden verursachen. Im Sinne von vorausschauenden Sicherheitsvorkehrungen hat die AlpTransit Gotthard AG zusammen mit der Unternehmung, der örtlichen Bauleitung und in Absprache mit der Suva und weiteren Experten Massnahmen angeordnet, um die Arbeiter zu schützen. Dazu gehören unter anderem das Tragen von Atemschutzmasken sowie organisatorische und technische Massnahmen (z.B. Einsatz von Wassersprühnebel).