Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen AlpTransit Gotthard und den Umweltschutzorganisationen

Die Zusammenarbeit zwischen AlpTransit Gotthard AG und den beschwerdeberechtigten Umweltschutzorganisationen bewährt sich. Zu diesem Schluss sind die Schweizerischen Umweltschutzorganisationen (USO), vertreten durch Dr. Martin Furter, beim Besuch der Baustellen des Ceneri-Basistunnels vom 29. Oktober 2010 gekommen. Die USO anerkennen, dass die ATG dadurch dem Umweltschutz bei der Planung und in der Ausführung eine hohe Beachtung beimisst.

Die Schweizerischen Umweltschutzorganisationen besuchen seit Jahren regelmässig die Baustellen, welche von der AlpTransit Gotthard AG für das Projekt NEAT betrieben werden. Diese Besuche ermöglichen es den nationalen Umweltschutzorganisationen (Pro Natura, Rheinaubund, Schweizer Heimatschutz SHS, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL, Schweizer Vogelschutz SVS Birdlife Schweiz, Verkehrs-Club der Schweiz VCS und WWF Schweiz), sich über die Umsetzung der zum Teil aufgrund ihrer Einsprachen als Auflage angeordneten Umweltschutzmassnahmen ins Bild zu setzen.

An der Informationsveranstaltung vom 29. Oktober 2010 standen die vier Baustellen für den Ceneri-Basistunnel im Nodo di Camorino, im Bereich Vigana, in Sigirino und in Vezia im Mittelpunkt des Interesses. Die Palette der Umweltaspekte war weit gefächert. Die Umsetzung der Massnahmen betreffend Luftreinhaltung, Lärm, Materialbewirtschaftung, Gewässerschutz, Bodenschutz oder Bekämpfung von Neophyten wurde vorgestellt. Ein Augenschein gab auch die Möglichkeit, einen Eindruck von der Materialablagerung Sigirno und dem zukünftigen Wildtierkorridor Dosso di Taverne zu gewinnen.

In der Schlussbetrachtung dankte der Vertreter der Schweizerischen Umweltschutzorganisationen für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Interesse der Umwelt.