Gedenkfeier für verstorbene Tunnelarbeiter

Mit einer schlichten Feier gedachten am 31. Mai 2016 Angehörige, Verantwortliche der Bauunternehmungen und Ingenieurbüros sowie der Bauherrschaft AlpTransit Gotthard AG den neun Menschen, die beim Bau des Gotthard-Basistunnel ihr Leben verloren haben. Beim Nordportal in Erstfeld wurde eine bronzene Gedenktafel mit den Namen der Verstorbenen enthüllt.

Rund 50 Personen versammelten sich am Nachmittag des 31. Mai 2016 in der Nähe des Nordportals des Gotthard-Basistunnels in Erstfeld zu einer Gedenkfeier. Die schlichte Feier wurde von Martin Kopp, Generalvikar für die Urschweiz, und Reinhard Eisner, Pfarrer der evangelisch reformierten Landeskirche Uri, gestaltet. Renzo Simoni, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AlpTransit Gotthard AG nahm die Totenehrung vor. Für kurze Zeit wurde der Verkehr gestoppt, die Namen der Verstorbenen verlesen und eine bronzene Gedenktafel mit deren Namen enthüllt.

Beim Bau des Gotthard-Basistunnel haben zwischen 2002 und 2012 neun Menschen ihr Leben verloren. Vier kamen aus Deutschland, drei aus Italien, einer aus Südafrika und einer aus Österreich. Die tödlichen Unfälle ereigneten sich auf den NEAT-Baustellen in Amsteg (1), Sedrun (2), Faido (3) und Bodio (3).