Konsequente Umsetzung der Umweltschutzmassnahmen auf NEAT-Baustellen

Die Zusammenarbeit zwischen der AlpTransit Gotthard AG und den Schweizerischen Umweltschutzorganisationen ist weiterhin erfolgreich. Zu diesem Schluss kamen die Parteien am 8. September 2008 bei einem Informationstag auf den NEAT-Baustellen in Erstfeld und Altdorf/Rynächt. Die Schweizerischen Umweltschutzorganisationen zeigten sich erfreut darüber, dass die AlpTransit Gotthard AG die Umweltschutzmassnahmen auf ihren Baustellen konsequent umsetzt.

Seit Beginn der Bauarbeiten führt die AlpTransit Gotthard AG mit den Schweizerischen Umweltschutzorganisationen (Pro Natura, Rheinaubund, Schweizer Heimatschutz, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, Schweizer Vogelschutz, Verkehrsclub der Schweiz und WWF Schweiz) auf den NEAT-Baustellen regelmässig Begehungen durch. Diese Besichtigungen sind wichtiger Bestandteil der offenen und transparenten Informationspolitik, welche von der AlpTransit Gotthard AG betrieben wird.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Umweltschutzorganisationen konnten sich vor Ort davon überzeugen, dass die Begehren, welche als Auflagen mit den verschiedenen Plangenehmigungsver-fügungen angeordnet wurden, umgesetzt werden. Sie stellten fest, dass die NEAT Grossbaustelle zwar deutlich sichtbar ist, aber unter anderem wegen des gut geführten Betriebs als akzeptiert gelten kann.
Der Baustellenbesuch im Portalbereich des Gotthard-Basistunnels in Erstfeld und auf der offenen Strecke Altdorf/Rynächt ermöglichte den Umweltverantwortlichen der AlpTransit Gotthard AG, den Vertreterinnen und Vertretern der Umweltschutzorganisationen die bis heute umgesetzten Umweltschutzmassnahmen im Raum Uri zu zeigen. Besondere Aufmerksamkeit wurde der kürzlich eingeweihten Unterführung Rynächt geschenkt. Dieses Bauwerk umfasst drei separate Durchlässe: einen für den motorisierten Strassenverkehr, einen für Velofahrer und Fussgänger und einen Durchlass für das neue Bachbett des Walenbrunnens. Dieses Fliessgewässer wurde bisher auf einer Strecke von 1.8 Kilometern bis zur Einmündung in die Stille Reuss renaturiert. Das gesamte Renaturierungsprojekt wie auch die Gestaltung des Bachdurchlasses fand die Anerkennung der Umweltfachleute, die ihre Anliegen zweckmässig umgesetzt sahen.