Rohbauarbeiten „Nodo della Giustizia“: Unterzeichnung Werkvertrag für Anschluss an die Stammlinie

Am 29. März 2011 haben die AlpTransit Gotthard AG und die Arbeitsgemeinschaft Giustizia den Werkvertrag für die Realisierung des Anschlusses der AlpTransit-Linie an die SBB-Stammlinie zwischen Biasca und Osogna unterzeichnet.

In der Arbeitsgemeinschaft Giustizia sind die Unternehmungen LGV AG, Ennio Ferrari AG und Mancini & Marti AG zusammengeschlossen. Das Auftragsvolumen für das Baulos 626 beträgt rund 33 Millionen Franken. Die Ausführungsarbeiten beginnen im Mai 2011 und enden im Jahr 2015.

„Zur Realisierung des Anschlusses „Nodo della Giustizia“ werden wichtige Bauwerke erstellt“, erklärt Walter Bernardi, Leiter Tunnel- und Trasseebau Ceneri bei der AlpTransit Gotthard AG. Dazu zählen die Brücke über den Kanal der Froda, der Tagbautunnel Giustizia und das Rückhaltebecken des Baches Stabiello mit unterirdischem Abfluss in den Kanal der Froda. Zudem wird die Kantonsstrasse über den neuen Tagbautunnel geführt.

Der „Nodo della Giustizia“ befindet sich zwischen Biasca und Osogna und ist Teil der offenen Strecke zwischen dem Südportal des Gotthard-Basistunnels und der Verknüpfung mit der SBB-Stammlinie.