Teilabschnitt Amsteg des Gotthard-Basistunnels vergeben

Der Verwaltungsrat der AlpTransit Gotthard AG hat am 30. Oktober 2001 entschieden, das Tunnelbaulos für den Teilabschnitt Amsteg an die unter der Leitung der Urner Firma Murer AG stehende Arbeitsgemeinschaft AGTN (Arbeitsgemeinschaft Gotthardtunnel Nord) zu vergeben. Das Auftragsvolumen beträgt 627 Mio. Franken.

Der Verwaltungsrat der AlpTransit Gotthard AG (ATG) hat das Tunnelbaulos für den 11.4 Kilometer langen Teilabschnitt von Amsteg nach Sedrun an die Arbeitsgemeinschaft AGTN vergeben. Diese Arbeitsgemeinschaft setzt sich zusammen aus den Unternehmungen Murer AG, Erstfeld (CH) und Strabag AG, Spittal/Drau (A). Die Federführung liegt bei der Firma Murer AG, Erstfeld. Der Auftragswert beträgt 627 Mio. Franken.

Für das Baulos haben sich insgesamt fünf Arbeitsgemeinschaften beworben. Die Angebote wurden gemäss dem Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen sorgfältig geprüft und bewertet. Die vom Verwaltungsrat der ATG beauftragte ARGE hat das, unter Berücksichtigung der technischen Kriterien, günstigste Angebot eingereicht.

Die vergebenen Arbeiten umfassen den Vortrieb mit Tunnelbohrmaschinen für den 11.4 Kilometer langen Teilabschnitt von Amsteg bis Sedrun. Auf der Grossbaustelle in Amsteg werden ab anfangs 2002 bis zu 300 Tunnelbauspezialisten arbeiten. Nach der Vergabe der Baulose Faido und Bodio im Juni 2001 können nun auch vom Norden her die Vortriebsarbeiten am Gotthard-Basistunnel beginnen.